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Veganismus – wirklich eine ökologische Ernährungsweise?

Le véganisme, un régime vraiment écologique ?

Bevor man beurteilen kann, ob vegane Mode wirklich ökologisch ist, muss man zunächst die Bedeutung des Begriffs Veganismus verstehen. Vegan zu leben bedeutet, alle Produkte tierischen Ursprungs aus der Ernährung auszuschließen und einen tierfreundlichen Lebensstil zu führen. Kein Fisch, kein Fleisch, keine Eier, kein Honig, keine Milch mehr … All diese Lebensmittel werden durch pflanzliche Proteine ersetzt.

 

Hat der Veganismus einen geringeren Umwelteinfluss als eine omnivore Ernährung?

Die positiven Aspekte des Veganismus 

  1. Die Fleisch- und Milchwirtschaft ist äußerst umweltbelastend, da sie große Mengen an Wasser, Land und fossilen Brennstoffen verbraucht sowie Treibhausgasemissionen und andere Formen der Umweltverschmutzung erzeugt. Diese Industrie ist außerdem für 91 % der Abholzung im Amazonasgebiet verantwortlich und gilt als Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt auf der Erde. Durch vegane Ernährung wird der ökologische Fußabdruck unserer Ernährung erheblich reduziert. Sie gilt daher als die umweltfreundlichste Ernährungsweise. 
  2. Mehr als 1,1 Milliarden Tiere werden jedes Jahr in Frankreich geschlachtet, ohne Fische und die aquatische Welt mitzuzählen. Mehr als 80 % dieser Tiere stammen aus der Intensivtierhaltung. Es ist außerdem wichtig, die erschreckenden Haltungsbedingungen hervorzuheben, denen diese Tiere ausgesetzt sind: genetische Manipulationen, unerträgliche Lebensbedingungen, Stress und lebendige Verstümmelungen vor dem Transport und der Schlachtung. Vegan zu leben bedeutet also, ethischer und im Respekt gegenüber dem Tier zu konsumieren.  
Veganismus – wie viel Wasser wird für Fleisch verbraucht?

Die Grenzen des Veganismus  

  1. Aus ökologischer Sicht zeigen einige Studien, dass veganer Konsum nicht zu 100 % ökologisch ist. Auch die pflanzliche Produktion erfordert Wasserverbrauch. Dieser ist zwar geringer als bei der Fleischproduktion, bleibt aber dennoch erheblich. 
  2. Eine vegane Ernährung kann gesundheitsschädlich werden, wenn sie schlecht begleitet wird. Der fehlende tierische Proteinanteil muss durch pflanzliche Proteine ersetzt werden. Dieser Ernährungstrend wird manchmal missverstanden oder schlecht umgesetzt, und viele Menschen kennen die entsprechenden Äquivalente nicht.  

 

Und was ist mit den Marken? 

Das Vegan-Label, das Sie auf vielen Mode- und Kosmetikprodukten finden, ist ein Begriff, der derzeit weder verpflichtend noch gesetzlich geregelt ist. Es gibt kein Gesetz, das die Erstellung eines eigenen "vegan"-Piktogramms verbietet, was häufig zu Missbrauch oder irreführender Werbung führt. Es gibt jedoch europäische Verbände und offizielle Stellen, die von Verbrauchern anerkannt werden. Die Vegan-Zertifizierung dieser Organisationen ist kostenpflichtig, garantiert dem Verbraucher jedoch eine lückenlose vegane Rückverfolgbarkeit vom Feld bis auf den Teller. Es empfiehlt sich stets zu prüfen, was das jeweilige Vegan-Label bedeutet, welche Anforderungen es stellt und wie die Zertifizierungen kontrolliert werden. 

Es ist ebenfalls wichtig zu betonen, dass vegane Produkte zu kaufen und zu konsumieren nicht automatisch bedeutet, dass diese Produkte umweltverantwortlich, ökologisch oder gesund für unseren Körper und die Umwelt sind. In der Kosmetik zum Beispiel kann ein Produkt vegan und frei von tierischen Inhaltsstoffen sein, aber dennoch nicht ganz saubere Substanzen wie Silikone oder Parabene enthalten. 

Den Veganismus im Alltag zu leben, hat viele positive Auswirkungen auf unseren Planeten und unseren Körper. Es ist jedoch wichtig, den Veganismus in all seinen Facetten neu zu definieren und sich nicht ausschließlich auf die Ernährung zu konzentrieren, um einen ökologischeren und gesünderen Lebensstil zu führen. Man kann also vegan leben, ohne dabei zwangsläufig verantwortungsbewusst zu handeln.

Deshalb verpflichten wir uns bei Zèta, Ihnen vegane Produkte anzubieten – und noch mehr: alle unsere Schuhe werden aus recycelten und recycelbaren Materialien hergestellt. Wir haben außerdem die Zwischenhändler in der Produktionskette reduziert, Lieferungen außerhalb Europas eingestellt und achten stets darauf, so transparent wie möglich zu bleiben. 

 

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